Thanatologie

Diese Seiten beschäftigen sich mit Thanatologie und den Möglichkeiten und Chancen, die sich uns heute durch die Einbalsamierung Verstorbener auftun.

Anders als in Frankreich oder gerade Großbritannien gibt es hierzulande im öffentlichen Bewusstsein einiges aufzuholen: Dies beinhaltet nicht nur das Modern Embalming, sondern gerade auch die Abschiednahme am offenen Sarg. Glücklicherweise kehrt die alte Tradition der offenen Aufbahrung wieder zurück.

Eine aktive Form des Abschiednehmens unterstützt die Trauernden und gibt den Verstorbenen Achtung und Respekt. Bestattungskultur zu erhalten und zu fördern, ist Aufgabe der praktischen Thanatologie.

Schauen Sie sich ganz in Ruhe um. Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie einfach Kontakt auf – wir helfen Ihnen jederzeit weiter.

Thanatologie bezeichnet eine umfassende Beschäftigung und Auseinandersetzung mit allen Phänomenen des Sterbens und des Todes.

Durch den ganzheitlichen Ansatz gehört die Betrachtung der Trauer um einen geliebten Menschen genauso dazu, wie das Sich-Kümmern um den Verstorbenen. Das Ergründen und die Pflege der Rituale des Abschiedes runden das Spektrum der Tätigkeit eines Thanatologen ab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Thanatologie eine interdisziplinäre – das heißt fachübergreifende – Fachrichtung ist, die sich aus soziologischen, philosophischen und psychologischen Bestandteilen zusammensetzt; dazu kommen naturwissenschaftliche Elemente aus der Physiologie und der Anatomie.

Ausgangspunkt der praktischen Thanatologie ist die hygienische Totenversorgung, die wir natürlich gemäß den europäischen Standards durchführen, wie sie auch in der DIN EN 15017 festgehalten sind.

Darüber hinaus steht mit der Technik des Modern Embalming eine Methode der Einbalsamierung zur Verfügung, die einen ganz wesentlichen Beitrag zur Kultur der offenen Aufbahrung leistet. Lesen sie hierzu mehr in der Rubrik Einbalsamierung. Das Wort ist ein griechischer Begriff, der aus den Teilen Thanatos und Logos besteht; frei übersetzt versteht man darunter das Wissen um Sinn und Wesen des Todes.

Thanatos, griechisch θάνατος, bedeutet „Tod“ – mythologisch eine Personifikation des Todes oder auch der Gott des Todes.

Vom Logos, griechisch λόγος, stammt der Teil -logie ab. Logos bedeutet vom Grundsatz her „Wort“; gleichzeitig handelt es sich um einen der vielschichtigsten Begriffe der Geistesgeschichte: Da Logos unter anderem auch „Lehre“ bedeuten kann, ist -logie (von -λογια) ein gebräuchliches Suffix für die Bezeichnung einer Wissenschaft.

Trauer ist eine spontane, natürliche, normale und selbstverständliche Antwort unseres Organismus, unserer ganzen Person auf Verlust. (Jorgos Canacakis)

Dieser Satz macht aufs wesentliche komprimiert die Natur der Trauer deutlich – und zeigt zugleich auf einen für die Hinterbliebenen zentralen Gesichtspunkt: Trauer ist nichts, für das man sich „schämen“ müsste. Im Gegenteil: das Gefühl der Trauer zuzulassen ist sowohl die Voraussetzung wie bereits der erste Schritt zur späteren Bewältigung der Trauer.

Ronald de Schutter verfügt neben einem Studium der Psychologie über 20-jährige Berufserfahrung. So sind sie mit Ihren Bedürfnissen und Anliegen niemals alleine. Wir hören Ihnen zu und stehen Ihnen zur Seite. Gerne gestalten wir mit Ihnen persönliche Lebensfeiern und individuelle Trauerreden.

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Ronald de Schutter

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