Was ist besser: Sparbuch, Treuhandeinlage oder Sterbegeldversicherung?

Zuletzt aktualisiert am 15. März 2019 um 10:08

Der erste und wichtigste Schritt zu einer guten Bestattungsvorsorge ist der Besuch unseres Hauses, damit wir gemeinsam besprechen können, welche Möglichkeiten es gibt und wie wir Ihre persönlichen Wünsche bestmöglich erfüllen können.
Doch allein damit ist es nicht getan! Denn nur wenn auch die Finanzierung der Bestattung gesichert ist, können Sie beruhigt sein, dass eines Tages auch wirklich alles nach Ihren Wünschen abläuft.

Bestattungsvorsorge – was ist besser: Sparbuch, Treuhandeinlage oder Sterbegeldversicherung?

Welche Form der Vorsorge ist wirklich zu empfehlen?

Wichtig: wenn man die Musik bezahlt, bestimmt man auch, was gespielt wird.
Doch wie regeln Sie am besten die Bezahlung Ihrer dereinstigen Bestattung bei uns?
Man hört immer wieder von drei Varianten, wie man die Bestattung Vorort bezahlen kann.
Das ist zum einen das Sparbuch mit Sperrvermerk, des weiteren die Sterbegeldversicherung und die Einzahlung des Geldes auf ein Treuhandkonto.

Freie Wahl der Vorsorge

1. Beim Sparbuch mit Sperrvermerk wird ein Sparbuch mit dem entsprechenden Betrag angelegt und erhält den Sperrvermerk „nur gegen Vorlage einer Sterbeurkunde auszahlbar“. Das Sparbuch kommt beim Bestatter in den Tresor und so können alle Beteiligten sicher sein, dass später dieses Guthaben auch noch da ist.
Allerdings gibt es in weiten Bereichen der Kreditwirtschaft das gute alte Sparbuch gar nicht mehr, sondern es werden Sparkonten mit Loseblattsammlungen angeboten. Hierbei ist schon des Öfteren berichtet worden, dass Banken nach dem Tod des Kunden, die Guthaben nicht problemlos ausgezahlt haben.
Damit hat die Vorsorge-Variante Sparbuch ausgedient und sollte auch nicht mehr angestrebt werden.

2. Eine weitere Variante ist die Einzahlung auf das Konto eines Treuhandunternehmens.
Hier ist das Geld fremdem Zugriff entzogen und wir bekommen das Geld auch erst wenn der Todesfall eingetreten ist.
Diese Variante ist für beide Vertragspartner sehr sicher.
Allerdings hat diese Möglichkeit den großen Nachteil, dass die Inflation das Guthaben quasi auffrisst. Die zu erwartenden Zinsen sind nur sehr gering.

Die Sterbegeldversicherung

3. Eine sehr günstige und vielfach als Nonplusultra empfohlene Variante ist die gute alte Sterbegeldversicherung. Eine solche schließt man idealerweise bei einer darauf spezialisierten Sterbegeldkasse ab, und nicht bei einem großen Versicherungskonzern, der von der Hundehaftpflicht bis zum Hagelschaden alles versichert!
Bei der Sterbegeldversicherung kann man mit recht überschaubaren monatlichen Beiträgen schon nach kurzer Wartezeit eine ganz beträchtliche Summe für die Beerdigung realisieren.
Man zahlt beispielsweise monatlich 20 Euro ein und schon nach drei Jahren zahlt die Versicherung die Bestattungskosten in der vereinbarten Höhe.
Das ist die beste Variante, wenn Sie im Augenblick noch nicht über ausreichendes Geld für die Beerdigung verfügen.
Nachteil: Vor Ablauf der meist dreijährigen Wartezeit zahlen die Versicherungen nur die eingezahlten Beiträge zurück!
Man kann bei den meisten Sterbegeldversicherungen auch einen Einmalbetrag einzahlen. Hier legt man einmalig 3.000 Euro an und die Gesellschaft zahlt dann für die Bestattung einen deutlich höheren Betrag von z.B. 5.000 Euro.
Das wäre die eleganteste und ertragreichste Variante der Vorsorge, wenn man jetzt schon das Geld für die Beerdigung zusammen hat.
Bei Unfalltod zahlen viele Sterbegeldversicherungen sogar das Doppelte.
Die Sterbegeldversicherung ist eine sehr sichere und meist auch die kostengünstigste Angelegenheit.

Eine gute Wahl für Ihre Vorsorge: Die Sterbegeldversicherung

Ganz die Finger weglassen sollte man hingegen von irgendwelchen Sparverträgen! Hier soll man jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Sperrkonto einzahlen. Der große Nachteil, neben der miserablen Verzinsung, ist die Tatsache, dass man erst ganz am Ende, nach vielen, vielen Jahren den vollen Betrag für die Bestattung zusammengespart hat. Stirbt man vorher, ist meist nicht genügend Geld angespart und es droht eine viel einfachere Bestattung als gewünscht.
So gesehen bleiben zwei Varianten als die empfehlenswertesten übrig:

  1. Die Anlage bei einer Treuhandgesellschaft. Die Variante ist sicher und wir können Sie hierzu umfassend beraten.
  2. Und die Sterbegeldversicherung, als ganz traditionelle, sehr gut verzinste Versicherungsform. Sie hat den großen Vorteil, dass sie (nach der Wartezeit) im Sterbefall auch dann schon zahlt, wenn man bei weitem noch nicht die benötigte Summe eingezahlt hat.

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