Beileidsbekundungen

Zuletzt aktualisiert am 30. August 2021 um 16:46

Es liegt in der Natur der Dinge: Nicht nur wir, in der Gesamtheit betrachtet, treten eines fernen Tages zur letzten Reise an, schon zuvor wird jeder von uns immer mal wieder mit dem Tode konfrontiert – indem er oder sie Beileid bekundet. Sei es, weil eine Person aus dem engeren Kreis verstorben ist, oder es sich um das Ableben einer Person aus dem weiteren Umfeld handelt. Bereits hier zeigt sich, es fällt gar nicht so leicht, die richtigen Worte zu finden. Wie packt man die Gefühle in einen Text? Gerade, wenn er so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig erscheinen soll. In diesem Blogbeitrag über Beileidsbekundungen zeigen wir Ihnen Wege auf, wie es gelingt, aufrichtiges Beileid auszusprechen.

Beileidsbekundungen – die richtigen Worte finden

Wenn eine Person aus dem engeren Kreis verstorben ist, dann sind es in der Tat die Worte, die zählen. Eine liebe Person, die nun alleine zurückbleibt, wird man hierbei gerne umarmen. Ist dies wegen einer räumlichen Distanz nicht möglich, werden tröstende Worte übers Telefon gesprochen. Nun kommt es darauf an, wie der oder die Trauernde mit dem Schicksalsschlag umgeht. Es gibt Menschen, die ein längeres Gespräch als tröstend (weil auch von der Trauer ablenkend) empfinden, andere möchten in dieser Situation nicht viele Worte machen. Da es sich hier um eine Ihnen gut bekannte Person handeln dürfte, hören Sie einfach auf Ihr „Bauchgefühl“. Es wird Ihnen signalisieren, falls sich der Gesprächsteilnehmer am anderen Ende der Leitung lieber kurzfassen möchte.

Mit der Trauerkarte sein Beileid bekunden

Das Telefongespräch dient der sofortigen Anteilnahme. In der Regel wird der mündlichen Beileidsbekundung noch eine schriftliche folgen. Ist der Verstorbene aus einem weiter entfernten, nicht ganz so persönlichen Umfeld, wird es bei der Trauerkarte bleiben. An dieser Stelle sei gleich erwähnt, dass die Trauerkarte auch in Zeiten von Social Media keineswegs der Vergangenheit angehört.

Gedenkseiten für Beileidsbekundungen

Gedenkseiten setzen sich für Beileidsbekundungen zusehends durch. Denn egal, ob der Verstorbene eine große Internet-Affinität hatte oder nicht – unter den Mitgliedern der Trauergemeinde sind immer auch Menschen, die online aktiv sind. Warum also nicht der Trauergemeinde die Gelegenheit geben, auch online Beileid zu bekunden: Ob mit dem Entzünden einer Kerze oder einer Online-Kondolenz.

Übersicht Gedenkseite

Einem Menschen via SMS oder E-Mail sein Beileid zu bekunden, könnte allerings von keinem so guten Stil zeugen. Eine feste Regel mag es hier nicht geben, aber mit einer stilvollen Trauerkarte sind Sie immer auf der richtigen Seite.

Beispiele für Beileidsbekundungen

Auf unserer Website „Trauersprüche“ haben wir ein paar Beispiele online gestellt, die Ihnen als Anregung dienen sollen. Sie werden sehen, dass es hier nicht nur Unterschiede bezüglich der Anrede gibt, sondern auch unterschiedlich starke Emotionen ausgelöst werden. Nehmen wir an, Ihr vorgesetzter Abteilungsleiter wäre verstorben, der aufgrund seines fairen und kollegialen Führungsstils bei allen Mitarbeitern sehr beliebt war. Hier spräche sicher nichts gegen eine Beileidskarte, jedoch würde ein Zusatz wie: „Bitte lassen Sie mich wissen, ob ich etwas tun kann, um den Schmerz in Ihrem Herzen zu lindern. Ich werde immer für Sie da sein“, viel zu theatralisch klingen. Handelt es sich hingegen um eine ältere Dame, vielleicht eine liebe Nachbarin, deren langjähriger Gatte verstorben ist, kann dieser Zusatz ein echter Trost sein.

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