Augen auf bei Kondolenzspenden

Zuletzt aktualisiert am 15. März 2019 um 11:47

Wenn ein lieber Mensch verstirbt, möchte man ihm die Ehre erweisen und seinen Angehörigen Beistand leisten. Beides kann man durch Blumenspenden, persönliche Worte oder ein Kondolenzschreiben mit oder ohne Kondolenzspenden tun.

Es ist dabei durchaus üblich, daß man im Rahmen seiner persönlichen finanziellen Möglichkeiten auch eine Geldspende in den Umschlag mit dem Kondolenzschreiben legt. Dazu gibt es keine Verpflichtung, aber viele Menschen tun es.

Es ist nun kein guter Gedanke, diesen Briefumschlag mit an den Kranz oder das Blumengebinde zu heften und auf dem Friedhof aus den Augen zu lassen. Zu groß ist die Gefahr, daß ein habgieriger und krimineller Mensch diese Geldgeschenke abgreift. Verdächtigt werden dann immer schnell die Friedhofsmitarbeiter, Angestellte des Bestatters oder notfalls gar die Putzfrau vom Friedhof. Tatsächlich ist es aber so, daß die wahren Täter nicht bekannt sind und auch schlecht zu fassen sind. In Frage kommen spezialisierte Diebesbanden ebenso wie jeder Friedhofsbesucher. Merke: Gelegenheit macht Diebe!

Viele Friedhöfe bieten deshalb Einwurfkästen, in die man diese Umschläge anläßlich einer bestimmten Trauerfeier einwerfen kann. Es hat sich aber gezeigt, daß es auch hier an der Verläßlichkeit und Sicherheit mangelt.

Immer wieder wird berichtet, daß aus diesen Kästen Umschläge mit Geldgeschenken verschwunden sind. In einigen aktuellen Fällen ermittelt sogar die Kriminalpolizei. Dabei ist der in Frage kommende Personenkreis der Täter je nach örtlicher Gegebenheit, sehr groß.

Kondolenzpult mit Einwurfschlitz

Kondolenzpult mit Einwurfschlitz

Kondolenzpult mit Einwurfschlitz

Deshalb sollten Sie dafür Sorge tragen, daß sämtliche Kondolenzschreiben mit Geldspenden entweder direkt den Angehörigen oder  bei unseren Mitarbeitern abgegeben oder in den Schlitz am Kondolenzpult eingeworfen werden. Nur so ist eine direkte Kontrolle und Überwachung durch uns möglich.

Wir können auf keinen Fall eine Garantie oder Haftung für die abgegebenen Umschläge übernehmen. Das ist ja auch logisch, denn wir können bei der Annahme ja nicht wissen, was sich im Umschlag befindet. Außerdem hat es sich in der Vergangenheit gezeigt, daß manche Menschen zwar behaupten, eine Spende abgegeben zu haben, dies aber in Wirklichkeit nicht getan haben. Niemand will gerne zugeben, nichts gegeben zu haben. Somit stehen wir als Bestatter schnell vor dem Problem, hier beweisen zu sollen, was abgegeben wurde und was nicht.

Kondolenzdienst

Während der Trauerfeier betreuen wir das Kondolenzpult und die Trauergäste haben die Möglichkeit, Umschläge bei unseren Mitarbeitern abzugeben. (Hierfür halten wir auch eine Box mit Einwurfmöglichkeit bereit.)

Im Rahmen des Blumen- und Schleifenprotokolls werden wir auch die an den Kränzen und Gestecken befindlichen Umschläge und losen Karten einsammeln. Diese werden mit der Art der Blumengabe und dem eventuellen Schleifentext beschriftet, um Ihnen eine spätere Zuordnung zu ermöglichen.

Nur wenn Sie uns als Bestatter die Annahme und Aufbewahrung der Kondolenzumschläge überlassen, ist weitestgehend die Sicherheit gewährleistet, daß diese auch bei Ihnen ankommen.

Wir tun alles, um eine korrekte Abwicklung zu garantieren. Nehmen Sie unser Angebot an, die Einwurfkästen und unsere Einwurfbox gemeinsam mit Ihnen zu öffnen.

Kondolenzspenden online

Darüberhinaus arbeiten wir an einer Lösung, Kondolenzspenden direkt über unsere Homepage abzuwickeln, das wird dann die sicherste Lösung sein. Die eingegangen Zahlungen können Schwarz auf Weiß dokumentiert werden und auch Menschen, die nicht an den Trauerfeierlichkeiten teilnehmen, können so etwas spenden.

Sprechen Sie uns auf dieses Thema an, wir helfen Ihnen! Sie erreichen uns jederzeit telefonisch unter 0631 371150 oder per E-Mail info@deschutter.de.