Der Trauerredner als Zeremonienmeister

Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2018 um 12:31

Zur Abschiednahme von einem verstorbenem Angehörigen gehört für die meisten Hinterbliebenen eine würdige Trauerfeier unbedingt dazu – unabhängig von der Bestattungsform.
Doch die Organisation einer passenden Abschiedsfeier fordert die Hinterbliebenen noch einmal in ihrer Zeit der Trauer. Denn wie soll diese gestaltet werden? Welche Musikstücke sind geeignet? Was ist mit Dekoration und Blumen? Kirchliche oder freie Abschiednahme? Und wer hält die Trauerrede?  Pfarrer oder  Trauerredner?

Zeremonienmeister für die Trauerfeier

Trauerredner und ZeremonienmeisterUm die Frage, ob Sie einen Trauerredner brauchen, beantworten zu können, muss zunächst klar sein, in welchem Rahmen die Trauerfeier stattfinden soll. Denn im Falle einer kirchlichen Bestattung oder Trauerfeier ist es naheliegend. In diesem Fall ist der Pfarrer der Hauptansprechpartner und hält auch die Trauerrede. Hinsichtlich des Ablaufes von Gottesdienst und Abschiedsfeier gibt es von Seite der Kirche meist klare Vorstellungen und Vorgaben. Dies kann unter anderem die Musikauswahl betreffen. Aber das ist durchaus auch vom jeweiligen Pfarrer abhängig.
Sollten Sie sich hingegen für eine freie Zeremonie entscheiden, begleitet ein meist freier Trauerredner die Trauerfeier. Je nach Ihren Wünschen begleitet er die gesamte Organisation, inklusive Musikauswahl und vor allem schreibt er dann natürlich auch die Trauerrede.

Einen geeigneten Trauerredner finden

Grundsätzlich ist es möglich, einen Trauerredner direkt zu kontaktieren und persönlich alles mit ihm zu besprechen. Selbstverständlich sind aber auch wir als Ihr Bestatter in dieser Frage für Sie da: Wir beraten Sie gerne vorab, helfen Ihnen bei der Wahl des für Sie „richtigen“ Redners und empfehlen Ihnen einen uns bekannten Trauerredner und stellen den Kontakt für Sie her.

Die Trauerrede – zentrales Element der Trauerfeier

Sowohl bei der kirchlichen als auch bei der freien Abschiedsfeier sucht Sie derjenige, der die Trauerrede verfasst zu einem persönlichen Gespräch auf. In diesem Gespräch erzählen ihm die Angehörigen von dem Menschen, von dem Sie sich verabschieden müssen. Als erstes berichten notiert der Pfarrer oder der Redner die Lebensdaten und -stationen des Verstorbenen. Darüber hinaus können Sie Details oder andere individuelle Informationen über diese Person mit einfließen lassen: An welche schönen oder traurigen Ereignisse haben Sie gemeinsame Erinnerungen? Gibt es humorvolle Anekdoten aus seinem Leben, die ihn beschreiben? Kennen Sie Zitate, Gedichte oder andere Texte, die er besonders gerne mochte?

Je mehr Informationen der Trauerredner erhält, umso individueller fällt seine Trauerrede aus und umso persönlicher wird die Trauerfeier. Aber natürlich werden in einem solchen Gespräch keine zu persönlichen Details ausgetauscht. Letztendlich soll eine Trauerrede positive Aspekte und Erinnerungen zum Ausdruck bringen und ein Bild von dem Verstorbenen zeichnen, das ihm entspricht.

Der Trauerredner begleitet und unterstützt

Der Trauerredner bietet Unterstützung und steht Ihnen in dieser schweren Zeit bei und hilft, die notwendigen Aufgaben zu bewältigen. Zudem ist er derjenige, der die persönlichen Abschiedsworte stellvertretend aussprechen kann, wenn man es selbst nicht kann.
Darüber hinaus macht ein guter Trauerredner eine Trauerfeier – so traurig der Anlass auch sein mag – zu einer guten Erinnerung. Ein Ereignis, bei dem man ein gutes Gefühl hat, weil man an die Hand genommen wird, weil man verstanden wird.

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