Alles Wichtige rund um die Traueranzeige

Nach einem Todesfall gibt es einige organisatorische Dinge zu erledigen, die einem in diesem Moment sehr schwer fallen können. Eine der schwersten Pflichten ist vermutlich die Bekanntgabe des Ereignisses an Freunde, Familie oder Kollegen. Da eine Bestattung meist zeitnah stattfindet, muss auch eine Todesanzeige kurz darauf veröffentlicht werden. Die Todesanzeige in einer Zeitung ist noch heute eine vielgenutzte Möglichkeit, um Personen zu erreichen, die nicht so nahe stehen, dass man sie zwingend persönlich benachrichtigen muss, oder deren Adressen man gar nicht hat. Bis vor wenigen Jahren galten die traditionelle Traueranzeige in einer Tageszeitung oder einer der wöchentlichen Anzeigenblätter – neben der klassischen Trauerkarte und dem kirchlichen Aushang – als einzige Möglichkeiten der Bekanntmachung eines Todesfalls. Auch die ähnlichen Beileidskarten an die Trauerfamilie kamen klassisch per Post.

Ob von einer Todesanzeige oder einer Traueranzeige die Rede ist, ist regional unterschiedlich. Es gibt aber auch andere Begrifflichkeiten dafür, wie zum Beispiel Todesmitteilung. In der Pfalz spricht man gewöhnlich von Traueranzeigen. In den Zeitungen sagt man auch: Todesanzeigen oder Todesmitteilung.

Traueranzeigen beinhalten den Vor- und Nachnahmen des Verstorbenen, sowie das Geburts- und Sterbedatum. Wahlweise können auch Titel, besondere Auszeichnungen oder sogar der Beruf angegeben werden. Möglich ist auch den Termin der Beisetzung und den Friedhof anzugeben. Dadurch haben entfernte Bekannte auch die Möglichkeit an einer Beisetzung teilzunehmen, Abschied zu nehmen oder zu kondolieren.

Auf den Traueranzeigen findet man oft christliche Symbole, wie beispielsweise das Kreuz oder die Taube. Üblich sind auch ein Baum oder eine Rose. Hinzu kommt ein passender Trauerspruch, der meist auf die Persönlichkeit des Verstorbenen abgestimmt ist. Meist werden hier religiöse Zitate oder Sätze von berühmten Persönlichkeiten gewählt, häufig sind es aber auch eigene Formulierungen.

Beerdigungsinstitut de Schutter: Seit einem Jahrhundert Zeit für Menschen

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